Elektro-Innung
Heilbronn-Hohenlohe

Unser Betrieb wird effizienter
Wenn das Betriebsgebäude mitarbeitet
Netzwerke und Gebäudesystemtechnik
Moderne Firmen- und Bürogebäude benötigen nur einen Bruchteil der Energie, die herkömmliche Bauten noch beanspruchten. Das bedeutet natürlich auch: Je älter das Betriebsgebäude, desto größer die Einsparpotenziale. Denn von allen Bestandsbauten unter den Betriebsgebäuden sind mehr als zwei Drittel älter als 20 Jahre. Das spürt man an der Wärmedämmung, bei der Heiztechnik und erst recht auch an der Elektroinstallation.
Ist Ihr Betriebsgebäude noch ganz normal ...
Warum nicht das Unternehmensgebäude als Produktionsfaktor betrachten? Höchste Zeit, dass die Technik etwas von Ihren Mitarbeitern lernt: mehr Teamgeist. Doch damit das funktioniert, müssen zuerst alle Komponenten in einem Netzwerk miteinander verbunden werden. Dann können Sie nicht nur Gebäudefunktionen automatisieren, sondern sich darüber hinaus eine neue Dimension des Energiesparens erschließen. Intelligente Gebäudesystemtechnik integriert alle installierten Systeme konsequent in eine Art verborgenes Netzwerk. Sie ermöglicht so die einfache Steuerung und Überwachung aller technischen Einrichtungen. Heizungs-, Beleuchtungs-, Klimatechnik, Alarmanlage und Brandschutz sowie häufig auch Multimedia-Komponenten können so effizient dirigiert und kontrolliert werden. Das schafft nicht nur mehr Sicherheit und Flexibilität im Betrieb, sondern ermöglicht auch deutliche Energie- und damit Kosteneinsparungen.
... oder schon ein Energiesparmeister?
Energieeffiziente Gebäude erkennt man in Zukunft auf einen Blick – dank dem Energieausweis der Deutsche Energie- Agentur GmbH (dena). Dabei werden die Qualität der Gebäudehülle (z. B. Fenster, Decke, Außenwände), der Heizungsanlage und des Energieträgers (z.B. Heizöl, Erdgas, Strom) berücksichtigt.
Zukunftssichere Lösung: Digitale Gebäudetechnik
In der Gebäudetechnik stehen weniger die Geräte im Mittelpunkt als vielmehr die Funktionen. Eine ganzheitlich aufeinander abgestimmte Steuerung aller Einrichtungen setzt die richtige Sensorik, Automatisierung und Fernsteuerung voraus. Gleichgültig, was verbunden werden soll. Gebäudefunktionen, Computer oder Produktionsanlagen. Die Basis bilden immer die physischen Datenleitungen. Sie sind das eigentliche Fundament jedes Netzwerks. Ob Glasfaser, CAT 5 oder die Busleitungen der Gebäudesystemtechnik: Für das Verlegen eines Netzwerkes für hohe Datenübertragungsraten finden Sie im E-Handwerk immer die richtigen Spezialisten.
Wieviel Strom verbrauchen Sie heute?
Smart Meter – intelligente, digitale Stromzähler. Seit Jahresbeginn sind sie Pflicht für Neubauten und bis 2022 möglich für alle Gebäude. Ersten Studien zufolge sind bis zu 10 % Einsparung drin, wenn man den eigenen Verbrauch selbst genauer analysieren kann. Über einen PC ist der Tages- oder Wochenverbrauch genau ablesbar.
Energieausweis für Nichtwohngebäude Seit dem 1. Juli 2009 gilt auch für Nichtwohngebäude in Deutschland die Ausweispflicht. Bei Neubauten ist der Energieausweis bereits seit dem Jahr 2002 Pflicht. Den Energieausweis gibt es in zwei Varianten – als Bedarfs- und Verbrauchsausweis. Während der bedarfsbasierte Energieausweis auf einer technischen Analyse des Gebäudes beruht, gibt der verbrauchsbasierte Energieausweis den Energieverbrauch der Gebäudenutzer für Heizung und Warmwasser der letzten drei Jahre an.
Was bedeutet EIB/KNX:
Der Europäische Installationsbus (EIB) gemäß EN 50090 oder das neuere Konzept KNX nach ISO / IEC 14543-3 sind etablierte Standards, die genau beschreiben, wie bei einer Installation Sensoren und Geräte in einem Haus miteinander verbunden werden können und wie diese miteinander kommunizieren müssen.
- Aufrüstung meist ohne großen Zeit- und Arbeitsaufwand, da oft bereits die gute Infrastruktur für Licht, Klima (Heizung/Lüftung) genutzt werden kann.
- Schnelle Datenkommunikation und hohe Zuverlässigkeit.
- Essentielle Funktionen wie z. B. Heizung/Lüftung sind weitgehend automatisiert.
- Manuelle Steuerung möglich über Touchscreen/Tastsensoren.
- Fernüberwachung/-steuerung des Betriebsgebäudes.
- Experten haben errechnet, dass sich der Energieverbrauch in Betrieben durch intelligente Gebäudesystemtechnik um einen zweistelligen Prozentbetrag* reduzieren lässt.
- Optimierung der gesamten Energiebilanz und damit nachhaltige Kostensenkung für das Unternehmen
- Kein unnötiger Energieverbrauch: Leuchten, die vergessen wurden, können automatisch abgeschaltet werden.
- Optimales Zusammenspiel aller Klimasysteme: ob Heizen, Kühlen oder Lüften. Das Ergebnis: ein Ambiente, in dem es sich gut arbeiten und zugleich sparen lässt.
* Die genaue Höhe ist von der Art des Gebäudes und dem Betriebstyp abhängig.

Die gesamte Gebäudetechnik im Betrieb wird von Mitarbeitern an zentraler Stelle komfortabel über das 15“ große Touchdisplay des ServerClients 15 überwacht und bedient.
Tageslichtabhängige Heizungs- und Klimaanlagensteuerung: Scheint von draußen stark die Sonne zum Fenster herein, melden Sensoren dies an die zentrale Gebäudesteuerung und stimmen Licht, Temperatur und Jalousien darauf ab.
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